Eltern
Ihr Kind nimmt an „komm auf Tour“ teil. Das ist ein guter Moment, über Stärken und Zukunft ins Gespräch zu kommen. Während Ihr Kind erste Ideen für die Zukunft entwickelt, spielen Sie als Bezugsperson dabei eine entscheidende Rolle: In einer Zeit, die oft von Unsicherheit geprägt ist, sind Sie die wichtigste Stütze und Orientierung für Ihr Kind.
Schon kleine Gespräche zu Hause helfen, das Selbstvertrauen Ihres Kindes zu stärken und Zukunftsvorstellungen weiterzuentwickeln – mit Ermutigung und einem offenen Ohr.
Was Sie jetzt tun können
Kurz sprechen
„Was hat dich überrascht? Welche Stärke passt zu dir und warum?“
Material ansehen
Stärken-Wegweiser, Stärken-Entdecker und Elternspielkarte gemeinsam durchgehen.
Dranbleiben
Ihrem Kind zurückmelden, was es gut kann oder gut gemacht hat. Eine kleine Sache verabreden (z. B. Infoabend, Schnupper-Praktikum, Gespräch mit Lehrkraft).
Informationsabend
Sie erhalten die Einladung über die Schule. Beim Informationsabend stellen wir das Projekt vor, zeigen Materialien und nennen Unterstützungsangebote vor Ort – etwa die Berufsberatung der Agentur für Arbeit, Unterstützungsangebote aus der Arbeitswelt wie z. B. von IHK, HWK sowie anderen Berufsverbänden und Angebote von Beratungsstellen aus den Bereichen Lebensplanung, Familie und Gesundheit. So wissen Sie gleich, an wen Sie sich wenden können, wenn es später um Praktika und ähnliche nächste Schritte geht.
Keine Einladung erhalten?
Bitte sprechen Sie Ihr Kind darauf an oder fragen Sie im Sekretariat/bei der Klassenleitung nach dem Termin.
FAQ
Bleiben Sie offen und geduldig: Ermutigen Sie Ihr Kind, Verschiedenes auszuprobieren, Interessen zu beobachten und kleine Schritte zu gehen. Orientierung entsteht oft erst durch Erfahrungen.
Nehmen Sie die Sicht Ihres Kindes ernst und sprechen Sie neugierig darüber. Oft zeigt sich in der Kombination aus eigener Wahrnehmung und Fremdsicht ein realistisches Stärkenbild.
Knüpfen Sie an Alltagsthemen an – Hobbys, Schulprojekte oder Vorbilder. Motivation wächst leichter, wenn Zukunftsthemen an persönliche Erlebnisse anknüpfen.
Alle drei Bereiche bieten Orientierung: Die Schule liefert Informationen, die Familie stärkt und begleitet emotional, und Freunde zeigen neue Wege oder Interessen auf. Zusammen ergeben sie ein Netzwerk, das Jugendliche bei Entscheidungen unterstützt.